Referenz 1 - Kläranlage Altenrhein, Schweiz |
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Der Weg des Abwassers durch die ARA
Durch den unterirdischen Zulaufkanal gelangt das Abwasser in einen Grobsandfang. Grosse Gegenstände werden vom Grobrechen zurückgehalten. Das Hauptpumpwerk fördert das Abwasser ins höher gelegene Rechengebäude. Eine automatisierte Rechenanlage entnimmt Grobstoffe. Das Rechengut gelangt via Förderband in einen Kompakter, wird dort ausgepresst und der Kehrichtverbrennungsanlage zugeführt. Das Wasser fliesst nun in den Sandfang, wo es von unten her belüftet wird. Sand und kleine, schwerere Fremdstoffpartikel setzen sich am Boden ab, werden mit einem Räumer in einen Trichter geschoben, von dort in den Sandsilo gepumpt, abgetropft und via Mulde auf eine Deponie transportiert. Pflanzliche Öle und Fette trennen sich in den Abscheidebecken ab. Anschliessend fliesst das Wasser durch das Vorklärbecken, wo sich Schlamm und Feststoffe am Boden absetzen. Ein Räumer schiebt dieses Material gegen die Fliessrichtung in die Frischschlammtrichter und aufschwimmende Stoffe in einen Schwimmschlammschacht. Der Schlamm wird in den Voreindicker gepumpt. Nach der mechanischen Reinigung folgt die Biologische, hier werden organische Kohlenstoffverbindungen und Nährstoffe, welche die Gewässer belasten entzogen.
Abwasserreinigung für rund 120'000 Einwohner. Abwasserzulauf bei Trockenwetter: 400 l/s. Abwasserzulauf bei Regenwetter: 3'000 l/s. Klärschlammanfall täglich: 300m3, pro Einwohner 2.5l.
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